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Suppenbüffet

Lamspringer Suppenbüffet am „Tag der Schulverpflegung“
Schüler kochen für Schüler / Drei Menüs zur Auswahl
LAMSPRINGE. Wer am Mittwoch um 8 Uhr in die Schulküche der Oberschule (OBS) Lamspringe kam, dem musste einfach das Wasser im Mund zusammenlaufen: Es roch nach frischer Suppe in verschiedenen Variationen. In drei Kochmulden standen jeweils drei Schülerinnen aus den fünften und achten Klassen, schnippelten Gemüsesorten, schälten Kartoffeln oder rührten in bereits kochenden Suppentöpfen. Eigentlicher Auslöser dieser Veranstaltung war „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Im Rahmen dieser Aktion gibt es unter anderem den „Tag der Schulverpflegung“, um das Thema in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und die Qualität der Schulverpflegung zu verbessern.
Iris Donath, Leiterin der Koch- und Back-Arbeitsgemeinschaft an der OBS, hatte sich spontan gemeldet, als die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen das Interesse an den Schulen abfragte. Erstaunt war sie allerdings, als sie hörte, dass die Lamspringer Schule aus dem Landkreis der einzige Teilnehmer sein würde. „Das ist doch eine gute Sache und den Kindern macht es auch viel Spaß“, wunderte sie sich. Aus den verschiedenen Vorschlägen hatte sich Iris Donath, die von Imke Schommer unterstützt wurde, das Thema „Gemüse der Saison, frisch aus der Region“ ausgewählt. Ziel war, für alle interessierten Oberschüler ein Suppenbüffet anzubieten. Zur Auswahl stand dabei eine Erntedanksuppe mit Kartoffeln, eine Kürbissuppe mit Rindermett und für Vegetarier eine Tomatensuppe mit Vollkornreis. Die Spende des örtlichen Rewemarktes in Form eines Gemüsekorbs senkte die Herstellungskosten, so dass das Essen für zwei Euro pro Portion kalkuliert werden konnte. Mit 70 Anmeldungen fand der „Suppentag“ eine außergewöhnlich positive Resonanz. Ein eventueller finanzieller Überschuss soll der Schülervertretung zugutekommen.
Für Teslime, Schülerin der 8a und bereits im dritten Jahr in der Arbeitsgemeinschaft, könnte es jede Woche solch einen „Tag der Schulverpflegung“ geben. “Ich koche und vor allem backe auch zuhause gerne mit meiner Mutter. Mir macht es Spaß, etwas Neues auszuprobieren“, sagt die Dreizehnjährige. Seit einem Monat ernährt sie sich vegetarisch. „Ich wollte mal sehen, wie das schmeckt“, erklärt sie und gibt, mit Blick aus die Tomatensuppe, auch gleich die Antwort: „Ganz gut.“
Text + Fotos: Achim Neubert


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